Wo wächst Baumwolle eigentlich? Baumwolle wird vor allem in den wärmeren Klimazonen dieser Welt angebaut. Vor allem in den Vereinigten Staaten, Usbekistan, China und Indien blüht die Baumwollindustrie auf, aber auch andere Länder wie Brazilien, Pakistan und die Türkei sind bekannt für ihre Baumwollindustrie. Auch für einige Staaten in Westafrika wie zum Beispiel Benin, Burkina Faso und Mali spielt die Baumwollproduktion eine enorme Rolle. Vor allem Burkina Faso und Mali sind zu mehr als 80% vom Baumwollexport abhängig, Benin selbst zu mehr als 55%.

Wo wächst Baumwolle? tropische und subtropische Länder
Baumwollpflanzen benötigen viel Sonne und Wärme. Dazu spielt die Menge an Wasser eine enorm wichtige Rolle. Die Baumwollpflanzen sind vor allem in tropischen und subtropischen Ländern vorzufinden, meistens werden sie auf großen Plantagen gezüchtet.

Baumwolle im feld

Wo und wie wächst Baumwolle? Baumwolle in den USA
In den Vereinigten Staaten werden durchschnittlich 1,3 Ballen Baumwolle und 488 kg Samen pro Hektar gewonnen. Das durchschnittliche Gewicht der Baumwoll Ballen liegt bei 230 kg, das entspricht dem doppelten Gewinn pro Flächeneinheit als noch im Jahre 1950. Vor allem die bessere Nutzung von Land, der steigernde Einsatz von Maschinen, die verbesserte Düngung und Bewässerung haben zu diesem Erfolg geführt. Heutzutage können Krankheiten, Unkraut und Insekten viel effizienter bekämpft werden. Im Laufe der Jahre haben Technik und organische Forschung ihren Weg auf die Baumwollplantagen gefunden und sind auch nicht mehr wegzudenken. Interessanterweise wird Baumwolle immer noch recht oft gezüchtet in den Vereinigten Staaten, vor allem in Staaten wie Alabama, Arizona, Arkansas, California, Georgia, Louisiana, Mississippi, Missouri, New Mexico, North Carolina, Oklahoma, South Carolina, Tennessee, Texas, Florida, Kansas und Virginia.

Baumwolle wächst überall auf dieser Welt: American Cotton
Im allgemeinen wächst Baumwolle sowohl in Industrie- als auch in Entwicklungsländern. Der Unterschied in der Baumwollproduktion jedoch ist enorm. Die Baumwollproduktion in den Vereinigten Staaten von Amerika wird durch stark standardisierte Bearbeitungsbedingungen bestimmt. Hier wird die Baumwolle gentechnisch verändert und optimiert. Durch die technische Innovation können die Wachstumsbedingungen der Wolle erheblich verbessert werden. Das Ziel ist es, soviel Baumwolle wie möglich per Oberfläche zu gewinnen. Die American Cotton Baumwolle ist daher sehr konsistent. Diese Art von Baumwolle ist stets weiß, hat längere Stränge, bringt eine Menge Baumwollfasern und ist weit verbreitet. Es werden sogar Baumwollmarken entwickelt, die Baumwolle SUPIMA zum Beispiel, die speziell ausgewählt ist und wofür in der Verarbeitung nur die längsten Stränge verwendet werden.

Baumwolle wächst weltweit: andere Kontinente
Die Baumwollproduktion in den anderen Teilen der Welt ist zwar weniger entwickelt, ab

er dennoch ausführbar. Überall auf der Welt wird Gebrauch von Pestiziden, Saatzucht und Maschinen gemacht.
Anders ist es auch nicht möglich um auf dem großen Baumwollmarkt erhalten zu bleiben. Oft ist die Baumwolle von den anderen Teilen der Welt etwas günstiger, jedoch oft mit anderen Baumwollarten vermischt. Für Fabriken wird es auch zunehmend schwieriger zu bestimmen, welche Stoffe von welcher Art Baumwolle genau stammen.

Baumwollen und T_shirts

Mehr als 20 Milliarden Dollar an Baumwolle
Heutzutage wird Baumwolle in allen Teilen der Welt angebaut, wobei Baumwollpflanzen selektiv gezüchtet werden, sodass jede Pflanze mehr Faser ergibt. Die Größe des Ackerlandes für Baumwolle betrug im Jahr 2002 beinahe 33 Millionen Hektar. Dies ergab 21,3 Millionen Tonnen an Rohbaumwolle, mit einem Wert von 20 Milliarden Dollar.

wo wachst baumwolle

Unverantwortlicher Baumwollanbau ist schädlich für die Umwelt
Der konventionelle Baumwollanbau ist schädlich sowohl für die Umwelt als auch für die Gesundheit der Bauern, die die Baumwolle züchten, das geht aus einem Untersuchungsbericht von der Universität Wageningen (Haltbarkeit von Baumwolle, die Folgen für Mensch und Umwelt, April 2006) hervor. Für einen guten Wachstum werden großen Mengen an Pestiziden und Dünger benötigt, die größere Ernte und höhere Gewinne versprechen. Vor allem in mittelgroßen und großen Baumwollplantagen werden vorbeugend Pestizide eingesetzt. Ohne diese Maßnahmen würde vor allem auf den Monokulturen bis zu 80% der Ernte verloren gehen. Von dem weltweiten Verbrauch an Pestiziden gehen 11% allein für die Baumwollproduktion, bei Insektiziden sind es beinahe 25%. Oft handelt es sich dabei um hochgiftige Mittel, die bei uns oft sogar verboten sind.